Ende November 2022 schickte mir mein Sohn einen Link. Er ist Softwareentwickler und hatte gerade ein neues Tool entdeckt, das damals kaum jemand kannte: ChatGPT. Seine Nachricht dazu war kurz. Mama, das wird dein ganzes Arbeiten beeinflussen. Da musst du dich mit beschäftigen.

Ich beschäftigte mich damit. Von Anfang an, noch bevor der Begriff KI-Strategie überhaupt existierte und alles, was man tat, hieß einfach: einen Prompt in ChatGPT eingeben. Für mich war das kein Ausflug in ein neues Hobby. Es war die logische Fortsetzung von 27 Jahren Markenentwicklung, Marketing und Kommunikation, angereichert um ein Werkzeug, das plötzlich Dinge konnte, die vorher Wochen gedauert hätten. Dass daraus einige Jahre später meine Qualifikation als TÜV-zertifizierte KI-Strategieberaterin entstehen würde, hätte ich mir damals noch nicht träumen lassen.

Den Satz, der aus dieser Beschäftigung eine Ausbildung machte, hörte ich erst 2025. Beim jährlichen IHK Unternehmerinnentag stellte eine Managerin von Microsoft eine Frage in den Raum, die ich seither nicht vergessen habe: Sind hier nicht die IT-Spezialisten gefragt, sondern diejenigen, die strategisch denken können, die gut kommunizieren können und die gut mit Menschen können? Denn die Menschen müssen mitgenommen werden.

Dieser Satz beschrieb ziemlich genau, was ich in meiner Arbeit als PR-Beraterin die letzten 27 Jahre gemacht hatte. Nur eben noch nicht im Kontext von KI. Aus einer journalistischen Ausbildung, jahrzehntelanger Markenarbeit und der Erfahrung, komplexe Themen für Menschen greifbar zu machen, wurde der Entschluss, mich als KI-Strategieberaterin ausbilden zu lassen. Bei Gott keine Technikerin. Aber eine Generalistin, die analytisch denkt und mit Worten umgehen kann. Und genau das wird jetzt wichtiger, nicht weniger.

Was hinter der Zertifizierung steckt

Im März 2026 habe ich die Weiterbildung zur KI-Strategieberaterin am Koerting Institute abgeschlossen. 28 Module, 146 Unterrichtseinheiten, drei eigenständige Zertifizierungen: KI-Strategieberater:in, Workshop Master Facilitator und AI Design Sprint Facilitator. Dazu die Entwicklung einer echten KI-Strategie im Rahmen eines Living Case.

Die Ausbildung ist TÜV Rheinland geprüft, mit gültigem Zertifikat bis März 2029. Das klingt nach einem Papier für die Wand. Es steht aber für etwas Konkreteres: den gesamten Prozess einer KI-Einführung strategisch, taktisch und operativ zu begleiten. Workshops zu moderieren. Stakeholder zu einem tragfähigen Ergebnis zu führen. Und dabei die Menschen im Unternehmen nicht zu verlieren, während die Technik längst vorausgeeilt ist.

Der Workshop-Teil der Ausbildung war für mich mindestens so wichtig wie der strategische. Zu lernen, wie man Seminare und Workshops plant, durchführt und Menschen dabei mitnimmt, ist genau die Fähigkeit, die zwischen einer Tool-Einführung und einer echten Transformation entscheidet.

Ein echtes Unternehmen, kein Planspiel

Parallel zu jedem Ausbildungsschritt haben wir einen Living Case begleitet: ein mittelständisches Unternehmen aus dem Recruiting-Bereich, kein Beispiel aus dem Lehrbuch. Was in den Modulen gelernt wurde, wanderte direkt in die Praxis eines realen Unternehmens, nicht in eine fiktive Übung. Bei der Endpräsentation war das Unternehmen so überzeugt, dass es sofort mit der Umsetzung begann.

Genau diese Verbindung aus Theorie und echter Anwendung macht für mich den Unterschied. Und sie erklärt, warum ich mit dieser Ausbildung etwas anbieten kann, das über Tool-Tipps hinausgeht.

Warum das für Ihr Unternehmen relevant ist

Eine Studie der Boston Consulting Group, befragt wurden über 1.000 Führungskräfte in 59 Ländern, kommt zu einem klaren Ergebnis: 70 Prozent der Herausforderungen bei KI-Projekten stammen aus Menschen- und Prozessthemen. 20 Prozent aus der Technologie. Nur 10 Prozent scheitern tatsächlich an Algorithmen oder Modellen.

Das deckt sich genau mit dem, was mir in Gesprächen mit Mittelständlern begegnet. Die Unternehmen sind nicht ratlos, weil es an Tools fehlt. Es gibt zu viele. Die eigentliche Frage lautet: Wo fangen wir an? Welches Tool passt zu unserem Fall? Und vor allem: Wie nehmen wir unsere Mitarbeiter mit, ohne dass am Ende teure Lizenzen ungenutzt bleiben?

Genau an diesem Punkt setzt strategische KI-Beratung an, nicht an der Technik selbst. Wer strategisch denken, klar kommunizieren und Menschen durch Veränderung führen kann, bringt mehr, als wer nur das neueste Modell kennt.

Was sich für Sie ändert

Für meine Kunden bedeutet diese Zertifizierung vor allem eines: Ich bringe jetzt beides zusammen, was bisher getrennt beauftragt werden musste. Die Markenstrategie, die dafür sorgt, dass Kommunikation zu Ihrem Unternehmen passt. Und die KI-Strategie, die dafür sorgt, dass neue Tools tatsächlich ankommen, bei den Menschen, die damit arbeiten sollen.

Wenn Sie sich fragen, wo Ihr Unternehmen beim Thema KI eigentlich stehen sollte und wie Sie Ihr Team dabei mitnehmen, ohne dass am Ende ungenutzte Lizenzen die einzige Bilanz sind, zeige ich Ihnen gerne in einem rund 20-minütigen, kostenfreien und unverbindlichen Gespräch, wie sich eine strategische KI-Einführung für Ihr Unternehmen konkret gestalten ließe.

Terminvereinbarung über Zoho Bookings: https://heidrunpeschen-pr.zohobookings.eu/#/heidrunpeschen-pr
Telefon: 08061 9372728
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